© 2011
Autoren
Peter Weber
Wilhelm Genazino
Robert Walser
Hansjörg Schneider ist kurzfristig erkrankt,
an seiner Stelle liest Peter Weber.
Hansjörg Schneider
Schneider, geboren 1938 in Aarau (CH), wuchs in Zofingen auf und studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er arbeitete zunächst als Lehrer und Journalist sowie am Theater. Schneider hat zahlreiche Theaterstücke und Romane verfasst. In letzter Zeit ist er mit seinen Hunkeler-Krimis einem breiteren Publikum bekannt geworden.
Aktuelles Buch: Hunkeler und die Augen des Oedipus, Zürich 2010 (Diogenes)
Preise (Auswahl)
– 1986 Aargauer Literaturpreis und Literaturpreis der Stadt Basel
– 2003 Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung
– 2005 Friedrich-Glauser-Preis für: Hunkeler macht Sachen
Prosawerke (Auswahl)
– Leköb. Erzählungen. Taucher, Stuttgart 1970
– Ein anderes Land. Geschichten. Ammann, Zürich 1982
– Im Café und auf der Strasse. Geschichten. Ammann, Zürich 2002
Kommissär-Hunkeler-Reihe (Auswahl)
Fünf Hunkeler-Romane wurden vom Schweizer Fernsehen mit
– Silberkiesel, 1993
– Hunkeler macht Sachen, 2004
– Hunkeler und die Augen des Oedipus, 2010
Theaterstücke (Auswahl)
| – | Stücke 1: Sennentuntschi. Der Erfinder. Der Schütze Tell. Nachtmaschine, Basel 1980 |
| – | Die schwarze Spinne. Frei nach der Erzählung von Jeremias Gotthelf. Edition Erpf bei Neptun, Kreuzlingen/Bern 1988 |
| – | Das Fähnlein der sieben Aufrechten. Frei nach der Erzählung von Gottfried Keller. – Theatermanuskript, Landschaftstheater Ballenberg 1999 |
Verlag: Diogenes (Zürich)
Wilhelm Genazino
Geboren 1943 in Mannheim (D), wo er auch aufwuchs, wurde in den siebziger Jahren mit der Abschaffel-Trilogie bekannt. Er ist heute einer der erfolgreichen deutschen Gegenwartsautoren und wurde 2004 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Aktuelles Buch: Wenn wir Tiere wären, München 2011 (Hanser)
Preise (Auswahl)
| – | 1986: Westermanns Literaturpreis |
| – | 1990: Literaturpreis der Stadt Bremen |
| – | 1995: Solothurner Literaturpreis |
| – | 1998: Grosser Literaturpreis der Bayerischen Akademie |
| – | 2004: Hans-Fallada-Preis |
| – | 2004: Georg-Büchner-Preis |
| – | 2007: Kleist-Preis |
Werke (Auswahl)
– Abschaffel-Trilogie:
– Abschaffel, 1977
– Die Vernichtung der Sorgen, 1978
– Falsche Jahre, 1979
– Sonderausgabe in einem Band, 2011
– Die Liebe zur Einfalt, 1990
– Die Obdachlosigkeit der Fische, 1994
– Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman, 2003
– Die Liebesblödigkeit, 2005
– Wenn wir Tiere wären, 2011
Verlag: Hanser (München)
Robert Walser
Geboren 1878 in Biel, lebte in Biel, Zürich, Berlin, Bern und Herisau, wo er 1956 starb. Ausbildung zum Bankangestellten, dann freier Schriftsteller. Zu Lebzeiten mässig erfolgreich, ist Walser heute einer der international bekanntesten deutschsprachigen Autoren des
Lesetipps:
– Der Gehülfe
– Geschwister Tanner
– Der Spaziergang
– Seeland
– Poetenleben
Das Gesamtwerk von Robert Walser ist in vielen unterschiedlichen Ausgaben im Suhrkamp Verlag (Berlin) greifbar.
Peter Weber
Peter Weber wuchs im Toggenburg auf. Wenn er nicht auf Reisen ist, lebt er in Zürich. Neben dem Schreiben arbeitet Weber gerne mit Musikern und bildenden Künstlern zusammen. Er ist selber ein begnadeter Maultrommler. Seit dem Grosserfolg seines ersten Romans
Aktuelles Buch: Die melodielosen Jahre, Frankfurt, 2007
Preise (Auswahl)
– 2008 Alemannischer Literaturpreis
– 2007 Solothurner Literaturpreis
– 2004 Stadtschreiber von Bergen-Enkheim
– 2002 Kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich (Werkjahr)
– 1994 Förderpreis der Freien Hansestadt Bremen
– 1993 Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung
Werke (Auswahl)
– Der Wettermacher. Roman, 1993
– Silber und Salbader. Roman, 1999
– Bahnhofsprosa. Miniaturen, 2002
– Die melodielosen Jahre. Roman, 2007
Das Werk von Peter Weber erscheint im Suhrkamp Verlag (Berlin).